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Die richtige Ausrüstung für den Job ist wesentlich um die verschiedenen Lichtsituationen zu meistern, die einem als Hochzeitsfotograf im laufe einer Tagesbegleitung begegnen. Nicht nur ich, sondern auch Kollegen aus anderen Bereichen, machen sich ständig Gedanken darüber, wie wir die Qualität der Bilder für unsere Kunden erhöhen können. Im laufe der Zeit hat sich heraus kristallisiert, was die wirkliche Mindestanforderung an das Equipment ist. Natürlich kann man auch alles mit einer Kamera und einem Objektiv fotografieren, aber das ist nicht MEINE Fotografie.

Seit ich die Fotografie betreibe, bin ich immer bestrebt, das best Mögliche und das am besten passende Equipment für den Job einzusetzen, den ich gerade mache. Bei Reisefotografie macht es zum Beispiel keinen Sinn, 3 Kamerabodies, 5 Objektive und noch ein paar Sätze portable Profoto´s mitzunehmen. Hier aber geht es jetzt um die Hochzeitsfotografie.

Ich mache es ganz schnell und gehe nicht all zu sehr auf die einzelnen Situationen ein. Jeder Hochzeitsfotograf hat eine andere Herangehensweise.

Die Kameras:

Mindestens 2 professionelle Kameramodelle wie z.Bspl. die Nikon D5* oder D850*

Wenn möglich noch eine dritte Kamera für den Supergau. Hier empfehle ich eine D750*

Die Objektive:

Sigma 24/1.4 ART
Warum 24mm f/1.4*? In den meisten Standesämter ist es recht Eng, Klein und Dunkel. Um die komplette Situation vor dem Standesbeamten gut einfangen zu können, braucht man in der Lichtstärke und der Brennweite Reserven. Die habe ich bei dem Sigma 24/1.4 ART auf jeden Fall.

Sigma 35/1.4 ART
Auch hier habe ich gerne Reserven. Die 35mm* nehme ich bei Situationen mit ein bisschen mehr Platz. Wenn ich mich relativ frei bewegen kann ist diese Brennweite ideal! Die Bilder mit dieser Linse haben „das gewisse Etwas“. Was genau es ist, kann ich nicht sagen, aber ich mag den Look und es passt auch wunderbar in meine Bildsprache.

Sigma 50/1.4 ART
Diese Standartbrennweite* verwende ich fast ausschließlich für Gruppenaufnahmen. Bei Gruppenaufnahmen ist es wichtig, kein verzeichnendes Objektiv zu verwenden, da auch wenn die Verzeichnung herausgerechnet werden kann, die Leute auf dem Gruppenbild meist bis den Rand des Bildes stehen und die Korrektur schwierig bis unmöglich ist.

Nikon 85/1.4
Das 85mm f/1.4* nehme ich gerne, wenn ich Portraits oder Halbkörperaufnahmen mache. Das Objektiv ist nicht das neueste auf dem Markt, aber ich mag das Bokeh dieser Linse sehr. Schnell und Scharf ist es auch noch, so dass ich gerne auf die G-Version verzichten kann.

Portrait mit Nikon 85/1.4 © Ulrich Roth

Tokina 105/2.8 Macro
Kurz und bündig. Dieses Objektiv* nehme ich, wenn es darum geht Aufnahmen von den Ringen, dem Blumenbukett, Schuhen, Schmuck oder ähnlichem zu machen. Die Linse ist auch schon in die Jahre gekommen, aber an den aktuellen Kameras immer noch Rattenscharf.

Macro Ringe mit Tokina 100/2.8 © Ulrich Roth

Nikon 70-200/2.8 VRII
Das Zoom nehme ich eigentlich nur noch, wenn ich an einem bestimmten Standpunkt „gefesselt“ bin. In der Kirche zum Beispiel, wenn es mir nicht gestattet ist während der Trauung den Platz zu verlassen. Ohne das Zoom wäre ich aufgeschmissen!

Portrait in der Kirche mit Nikon 70-200/2.8 VR II © Ulrich Roth

Stativ:

Feisol CT-3472 Rapid
Wenn möglich verwende ich mein Feisol CT-3472 Rapid*. In allen Situationen die ein Stativ erlauben, greife ich auf das Feisol zurück. Es ist einfach eine Freude damit zu arbeiten!

Licht:

Profoto
Wenn es die Zeit erlaubt, arbeite ich gerne mit 2 akkubetriebenen Blitzanlagen von Profoto*. Wenn es schnell gehen muss, nehme ich auch mal nur 1 Blitzanlage. Natürlich mit den entsprechenden, den gewünschten Ergebnissen angepassten Lichtformern.

Software:
So ziemlich alles was aktuell auf dem Markt ist. Capture One, Photoshop, Lightroom und Photomechanic. In Capture One mache ich meist die Grundbearbeitung der Portraits. Lightroom nehme ich für die Vorauswahl der Bilder und mit Photomechanic mache ich die IPTC Verarbeitung und schnelle Vorauswahl.

* = Affiliatelink

2018-10-29T08:03:20+00:00